Bellagio ist der berühmteste Ferienort am Comer See, auch als "Perle des Sees" bekannt. Ein Juwel von Natur und Architektur, von den typischen sanften Farben der aneinander gelehnten Häuser und von engen, verwickelten Gassen gekennzeichnet, die zu harmonischen Plätzen führen.

Am Seeufer befinden sich Luxus Hotels und elegante Geschäfte, wo man Schmuck, Kleidung und kostbare Seiden finden kann.

An der Straße, die das Dorf überquert, kann man die Schönheit des alten Dorfes bewundern und dann zu dem schönen Platz am See und der Anlegestelle der Boote und Fähren hinunterlaufen.
Bellagio ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Touren und Ausflüge zu Fuß, mit dem Auto oder mit dem Boot.

Basilika San Giacomo

Sie liegt im oberen Teil der Stadt, in der Nähe des Turms, der der einzig bedeutendswerte Überrest der damaligen Verteidigungssystem darstellt.

Zwischen den Jahren 1125 und 1150 erbaut, wurde sie in der Barockzeit erweitert und vor kurzem renoviert. Das Innere ist reich an Kunst: es enthält zwei Bilder aus dem 15. Jahrhundert, mehrere romanischen Skulpturen und zahlreiche Gemälde des späten 500 und 600, wie z.B. die Abnahme Christi, die man dem Perugino zurückführt und die Kapelle auf der linken Seite dekoriert.

Andere Stücke von großer Schönheit und Bedeutung sind der strahlende Altar in geschnitztem und vergoldetem Holz aus dem 700, ein romanisches Kreuz und ein Christus aus dem 600, der jeden Karfreitag in Prozession getragen wird.

Kirche San Giovanni Battista (St. Johannes der Täufer)

Sie ist die älteste Kirche von Bellagio. Das Gebäude, mindestens zwei Jahrhunderte früher gebaut, wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts restauriert. Im Inneren befindet sich ein Altarbild mit der Darstellung eines "auferstandenen Christus" von Gaudenzio Ferrari.

Lohnenswert ist ein Ausflug in den nahe gelegenen Ortsteil Fiumelatte (= Milchfluss). Die kleine Gruppe Häuser, um die Kirche erbaut, nimmt ihren Namen aus dem kürzesten Fluss Italiens und vielleicht der ganzen Welt: nur 250 Meter von Quelle bis Mündung von weißen und schaumigen Gewässern.

Eine andere Besonderheit des Flusses ist seine regelmäßige Tätigkeit, er erscheint nämlich am 25. März (Verkündigung an Maria und Festtag des Ortsteils) und sprudelt weiter bis zum 7. Oktober (Feier der Madonna vom Rosenkranz, Patron von Varenna), wodurch er auch als "Fluss der beiden Madonnen" bezeichnet wird.

Historische Merkwürdigkeit

Leonardo da Vinci war von diesem Phänomen fasziniert und hatte Fiumelatte als "Fiumelaccio" in seiner Codex Atlanticus schon erwähnt. Heute denkt man, dass diese Regelmäßigkeit sich durch den Überlauf einer unterirdischen Höhlung vom Berg Moncodeno erklärt, die noch niemand erreichen konnte.

Dieser herrliche See in der Form eines umgekehrten "Y" oder besser des griechischen "Lambda", unter den Alpen wie ein Juwel eingebettet und zwischen den Provinzen von Como (im Westen) und Lecco (im Osten) verteilt, ist an der Küste mit prächtigen Villen und angenehmen Orten reich eingerichtet, von Touristen aus der ganzen Welt über das ganze Jahr verkehrt. Einige Villen wurden von bekannten Hollywood-Stars wie George Clooney gekauft (Villa Oleandra in Laglio), oder für Filmaufnahmen verwendet, wie z. B. das 2. Episode der "Star Wars" Sage (Villa Balbianello in Lenno).
Die unberührten und ruhigen Strände am Comer See sind der ideale Ort für kurze Spaziergänge und Schwimmen.

Der Strand von Mandello del Lario (= Lido di Mandello)

Der See ist die Hauptattraktion von Mandello del Lario: baden, segeln, windsurfen, Boot oder Kanu fahren, rudern, am See spazierengehen, angeln...
Zwischen Mandello und dem See erstreckt sich über mehrere Meilen eine Vielzahl Küsten mit Klippen und Kiesstränden, und ein erheblicher Teil des Seeufers ist zum Baden nutzbar.

Für Strandliebhaber steht das Lido von Mandello ab 8:00 Uhr morgens bis spät in die Nacht mit einer Reihe von Dienstleistungen der Kundschaft zur Verfügung. Zusätzlich zum Strand-Service organisiert das Lido auch eine Reihe von belebten Veranstaltungen, um angenehme Sommernächte am See zu verbringen.

Die Navigation am Comer See

Das Navigationssystem, vor ein paar Jahrhunderte begonnen, wird heute durch eine moderne Dienstleistung gekennzeichnet: in der See-Mitte verbindet eine häufigen Fähre-Service die Städte Bellagio, Cadenabbia, Menaggio und Varenna und im Sommer sind noch dazu Schnellboote verfügbar, die herrliche Ausflüge erlauben.
Es gibt schließlich den Komfort der Eisenbahn Mailand-Lecco-Colico-Sondrio-Tirano mit Zügen, die an den Bahnhöfen Varenna, Bellano und Colico halten, gute Übergangspunkte für die Navigation am See.

Wenn Sie eine Fahrt in die Vergangenheit auf ein richtiges Boot mit klassischen Schaufelrädern unternehmen möchten, dann müssen Sie an Bord der "Concordia" einsteigen, des Dampfers der Navigation am Comer See, im Jahr 1926 gebaut, der normalerweise im Sommer am Donnerstag fährt (im August am Sonn- und an Feiertagen). Er wiegt ca. 300 Tonnen und kann ca. 500 Passagieren befördern, fährt normalerweise von Como und von Bellano, hat Restaurant-Service und eine Bar. In der Bar hat man sogar die Chance, den Betrieb der Kolben zu sehen, die die großen seitlichen Antriebsräder bewegen. Eine ganz besondere Reise, für alle empfohlen.

Für Informationen über die Navigation am Comer See können Sie das Website www.navigazionelaghi.it besuchen. Für Reservierungen und Informationen rufen Sie die freie Nr. +39 800551801.

Der Strand von Riva Bianca, einer der schönsten Strände am Comer See, liegt zwischen Castello und Villa Pini mit seiner alten Treppe, die zum See heruntergeht.
Enten, Gänse und Schwäne sind die üblichen Einwohner und werden sich freuen, Sie in ihr wertvolles Land zu begrüßen.

Sehr lange her haben der Meria Wildbach und der Abduano Gletscher Jahr für Jahr ein wahres Kunstwerk gestaltet: der Bach hat Steine und Kies heruntergeschleppt, während der Gletscher Moränenschichten bildete, die die aktuellen Hügel erzeugten.
Als Ergebnis entstand ein natürlicher Sockel, worauf heute Mandello liegt.

Zwischen 200 Mtr und 2.409 Mtr über dem Meeresspiegel gelegen, ist Mandello eine malerische Kleinstadt in der Provinz Lecco, in der nördlichen Lombardei, mit ca. 11.000 Einwohnern.

Dank der herrlichen und abwechslungsreichen Landschaft, die von der Kombinierung von See und Bergen entsteht, ist Mandello ein ausgestattetes Sportgebiet, für die Preisverleihung ihrer olympischen Ruder nunmehr weltbekannt.
Wer die große Höhen liebt, der kann in ca. 3 Stunden das Pian dei Resinelli erreichen oder den anspruchsvollen Aufstieg auf die Grigne antreten.

Die Geschichte

Die Kleinstadt wurde von den Römern gegründet und deren historische Ereignisse der folgenden Jahrhunderte waren beunruhigt: im Mittelalter nahm sie das Aussehen einer Festung, zwischen Como und Mailand immer bestritten.

Bald begann das Dorf, Olivenbäume und Weinreben für den internen Gebrauch zu bebauen, während der Stadtteil Maggiana sich auf die Anbau der weißen Maulbeerbäume und die Zucht der Seidenraupen widmete.

Die Seide wurde in der örtlichen Textilfabrik produziert, heute zu einem Privathaus geworden.
Sie können den Zauber der Kunst der Seidenherstellungs allerdings immer noch erleben, wenn Sie das Seidenmuseum Monti in Abbadia Lariana (5 km vom Hotel entfernt) besuchen.

Während des 20. Jahrhunderts ist solch ein Betrieb mit dem Aufkommen der synthetischen Fasern nach und nach verschwunden, und heute ist Mandello del Lario vor allem ein aktives Industrie- und Handwerkszentrum, obwohl sie ihren historischen Charakter sowie echte Juwels der Natur und der Kunst bewahrt, die den Tourismus im Sommer und Winter anziehen.

Die Architektur

In Bezug auf Kunst und Architektur ist der niedrige Teil des Dorfes des Sees entlang am meisten faszinierend, mit einem malerischen Labyrinth von engen Gassen, Steinhäusern und einem kleinen Hafen.

Entlang den Ufern trifft man eindrucksvolle Naturbuchten mit kleinen Kiesstränden, um im klaren Wasser des Sees zu schwimmen und sich in der Sonne zu entspannen. Besonders beliebt ist der ausgestattete, öffentliche Strand nach der Mündung des Flusses Meria.

Die Stadtmitte ist voll interessanter Gebäude, reich an Geschichte und Tradition. Darunter vor allem die Kirche von San Lorenzo, in der frühchristlichen Zeit gegründet und in der 9. Jahrhundert sowie im romanischen Zeitalter restauriert, auf deren Seite sich ein hoher Glockenturm erhebt , im Laufe von verschiedenen Jahrhunderten errichtet. Das Innenere ist durch die Werke des 17. Jahrhunderts bereichert, die Giacomo Antonio Santagostino und seiner Schule zugeschrieben werden.

Mindestens zwei anderen Kirchen sind einen Besuch wert. Die erste ist die Kirche von San Giorgio, im gleichnamigen Stadtteil gelegen, die aus dem Jahr Tausend stammt und im 14. Jahrhundert umgebaut wurde. Der einzig übriggebliebene, originelle Stück ist ein kostbares Weihwasser mit einem geometrischen Blumenmotiv. Im Inneren wird man vor Gemälden wie die im Presbyterium bewahrte Kreuzigung aus dem 15. Jahrhundert erstaunt. Das zweite Gebäude ist die Wallfahrtskirche der Madonna del Fiume (Madonna des Flusses) im Barockstil, mit feinen Fresken von Giacomo Antonio Santagostino.

Eine natürliche Schönheit wird durch die Höhle Ferrera in der Ortschaft "Acqua Bianca" (= weißes Wasser) dargestellt: eine riesige Höhle, die einen kleinen Bach und einen Wasserfall beherbergt. Der Eingang befindet sich am Rande eines alten Wanderweg, aber der Boden ist rutschig und voll Gletscherspalten. Jenseits Mandello liegt Maggiana, eine eindrucksvolle Gemeinde aus mittelalterlicher Märchenatmosphäre. Mitte im Dorf herrscht der "Torre del Barbarossa" (Barbarossa Turm), der im 12. Jahrhundert Kaiser Friedrich I zu Gast hatte. Das Gebäude ist heute ein interessantes Museum den landwirtschaftlichen Arbeiten gewidmet. Es ist möglich, es nach Vereinbarung und während gewißer Festtage im Juni zu besuchen.

Veranstaltungen

Im Laufe des Jahres werden in Mandello viele Veranstaltungen organisiert. 
Im Mai beginnt eine reiche Konzertsaison im Dorf Maggiana, während Juli ganz voll Initiativen ist wie z.B. das "Palio" der Stadtteile, der Flohmarkt, das Fest der Alpenjäger und die traditionelle Schwimmüberquerung des Sees. Am 10.August erfolgt dagegen der Festtag von San Lorenzo, dem Patron der Stadt.

Moto Guzzi Museum

Nicht zu verpassen ist ein Besuch dem Moto Guzzi-Museum, innerhalb der historischen Fabrik gelegen, die im Jahr 1921 Geburt dem Adler-Mythos gab.

Im Museum sind einmalige Stücke ausgestellt wie das erste Motorrad von Carlo Guzzi (Baujahr 1919): das einzige GP (Guzzi-Parodi) signierte Stück, zusammen mit weltberühmten Motorrädern wie dem außerordentlichen Achtzylinder 500 vom Jahr 1957, aus dem Genie von Giulio Cesare Carcano geboren.

Um Führungen zu verschieden Zeiten und/oder Tagen als die Eröffnung zu organisieren, kann man das Sekretariat des Museums / Tel. +39 0341709111 kontaktieren.

Klima

Das Klima ist grundsätzlich angenehm, durch kalte aber nicht zu strenge Winter gekennzeichnet und durch die Wirkung des Sees gemildert. Die Sommer sind heiß, aber luftig. Im Januar, dem kältesten Monat des Jahres, geht die durchschnittliche Temperatur vom minimum -2 ° bis maximum 6 °. Im Juli steigt sie von 17 ° bis 28 °.

Seit dem Frühsommer bis zum Spätherbst gibt es eine lange Regenzeit, mit einem Durchschnitt von über 110 mm Regen pro Monat.

Dieses berühmte Touristenzentrum liegt auf einem Felsvorsprung an der Mündung des Wildbachs Esino am Fuß des rauhen Bergs San Defendente, 1315 Mtr. Aus den Steinbrüchen dieses Berges extrahierte man in der Vergangenheit einen wertvollen, weiss und schwarzen Marmor, wofür ein guter Teil der Bevölkerung eingesetzt war.

Das Dorf genießt eine beneidenswerte Landschaft und der Blick fliegt vom grünen Landzunge bis zu den fernen Dörfern von Menaggio und Cadenabbia.

Es ist ein malerisches Dorf mit einer fast ununterbrochenen Folge von niedrigen und gleichmäßigen, aneinander gelehnten Häusern, durch lange und enge Gassen verbunden, die steil bis zum See hinuntergehen.

Wenn man in Varenna nachts ankommt, kann man durch den "Spaziergang der Liebe" nur fasziniert werden, der sich senkrecht am See entwickelt.

"San Giorgio" Kirche

Die Pfarrkirche aus dem Jahr 1313 wurde auf dem aktuellen Hauptplatz des Dorfs erbaut.
Die letzte Renovierung erfolgte in den fünfziger Jahren aber war nicht die einzige, das religiöse Gebäude erlitt nämlich einige Veränderungen im Laufe der 17. und 18. Jahrhunderte.

Die Hauptfassade, die neben einem hohen Glockenturm aus dem 1653 steht, entwickelt sich auf 3 Schiffe aus dem 18. Jahrhundert und weist im mittleren Schiff ein verblasstes Fresko aus dem 14. Jahrhundert mit St. Christopher, dem Schutzpatron der Reisenden.

Das Innere entwickelt sich ebenfalls auf 3 Schiffe und bewahrt zahlreiche Kunstwerke wie einen Altar mit Jungfrau, die heiligen Georg und Peter Martyr von GB Brentani (1468), einen geschnitzten, barocken Beichtstuhl von Giovanni Albiolo aus Bellagio (17.-18. Jahrhundert), einen Kreuz aus dem 16. Jahrhundert, ein Altarbild aus dem 1494 mit 4 Heiligen und Marias Himmelfahrt, den Marmoraltar der Kapelle des Rosenkranzes und eine Kreuzabnahme Jesus aus Stein.

Oratorium von St. Johannes der Täufer und Oratorium der Madonnna delle Grazie

Beide Gebäude liegen auf dem gleichen Platz wie die Pfarrkirche.
Das Oratorium von San Giovanni Battista, aus römischen Ursprung, wurde im Jahr 1151 erweitert und geweiht Bei der Renovierung zwischen 1964-1967 wurden im Kirchenschiff einige Fresken gefunden, die zum 14. Jahrhundert vermutlich zurückliegen. Es bewahrt ein Grab aus romanischer Ursprung und interessante Fresken in der Apsis, die zum frühen 16. Jahrhundert zurückgehen sollten.

Das Oratorium der Madonna delle Grazie ist ein kleines Gebäude aus dem 17. Jahrhundert. Sein Innere im Barockstil bewahrt einen prächtige Holzaltar mit Goldprägung sowie vielfarbige Holzstatuen und Gemälde aus dem 17. Jahrhundert.

Villa Cipressi

Die Villa, von antiker Ursprung, liegt am südlichen Ufer der Landzunge. Sie war Eigentum der Familie Serponti und im 19. Jahrhundert der Familie Isimbardi. Sie wurde mehrmals restauriert bis sie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der Wiederaufbau von Enrico Andreossi ihr aktuelles klassizistische Aussehen erreichte.

Der Name worunter sie heute allgemein bekannt ist, läßt sich durch die jahrhundertealten Zypressen erklären, die den zum See schräg hinunter abfallenden Terrassengarten charakterisieren. Die Villa, heute zum Hotel geworden, ist ein Mitglied von verschiedenen Regierungsbehörden, einschließlich der Gemeinde Varenna.

Villa Monastero

Die Villa ist ein interessantes Beispiel von Residenzen im eklektischen Stil am Comer See. Die im späten 19.und frühen 20. Jahrhundert erfolgten Werke haben funktionelle und dekorative Elemente hinzugefügt, ohne allerdings das ursprüngliche Aussehen des Gebäudes zu zerstören und dadurch wurde eine Villa mit Garten von stark auffallender Wirkung und symbolischen Wert erhalten.

Villa Monastero ist durch eine ständige Umstrukturierung des weiblichen Zisterzienserklosters von Santa Maria entstanden, dessen erste Erwähnung in Urkunden auf das Jahr 1208 zurückgeht.